Unser Verein
Der gemeinnützige Verein Hunde begleiten LeBEN wurde im Juli 2006 gegründet. Der berufliche Hintergrund, sowie die Tätigkeit der Gründungsmitglieder ist die Pädagogik, Krankenpflege, Therapie, Psychologie und Hundeerziehungs-beratung.
Neben unserer beruflichen Arbeit beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit Hunden.
Hunde in Therapie, Beratung und Pädagogik
Überall dort, wo Menschen besondere Hilfe brauchen, werden Therapiehunde eingesetzt. Bei Krankheiten wie Demenz, bei körperlichen Behinderungen, aber auch bei Entwicklungsstörungen von Kindern und Jugendlichen unterstützen Hunde die Therapie.
Ärzte, Therapeuten oder Sozialarbeiter arbeiten mit speziell ausgebildeten Therapiehunden. Das Tier übernimmt in der Therapie eine Eisbrecherfunktion und erzeugt fast spielerisch gewünschte Effekte. So werden taktile Reize durch das Streicheln des Hundes, das Gleichgewicht oder koordinative Fähigkeiten bei dem Umgang und der Pflege des Hundes gefördert.
Gespräche und Lektüre über die Eigenschaften und Besonderheiten des Tieres trainieren die kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten.
Geh-Übungen und feinmotorische Aufgaben wie Fell bürsten oder streicheln sind nützlich bei Schlaganfallpatienten, Kommandos aussprechen und nonverbale Kommunikation durch Handzeichen werden beispielweise bei logopädischen und ergotherapeutischen Patienten eingesetzt.
Vor allem der Einsatz von Mensch-Hund-Teams bei dementen SenorInnen zeigt beachtliche Erfolge.
Hunden gelingt Zugang in eine oftmals verschlossene Welt
Den Tieren gelingt es oftmals, einen Zugang zu der verschlossenen Welt von Patienten zu finden und dadurch ein Verbindungsglied zur realen Welt darzustellen.
Die Arbeit der Therapiehundeteams erstreckt sich von Besuchen in Altersheimen, Schulen und Kindergärten über aktive Therapiearbeit in Institutionen mit behinderten Menschen, der Begleitung von Wachkomapatienten, bis hin zur Therapieunterstützung in der ambulanten Therapie oder Rehabilitationskliniken.
In allen Einsatzgebieten fördern die Hunde durch ihre Zuwendung und Anteilnahme die Motivation der Patienten und leisten einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität.







