Der Hund

Ihr Hund sollte bei der Abschlussprüfung mindestens 18 Monate alt, körperlich gesund und je nach Rasse nicht älter als 6 Jahre sein.

Termine für die Abschlussprüfung werden rechtzeitig bekannt gegeben. In der Regel findet die Prüfung im selben Jahr statt wie die Ausbildung. Eine Prüfung direkt im Anschluss an den letzten Ausbildungsblock ist grundsätzlich möglich, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind.

Der Hund sollte alle Fertigkeiten beherrschen, die einen wohlerzogenen, menschenfreundlichen Hund kennzeichnen, den man überall hin mitnehmen kann. Wichtig hierbei ist, dass er Freunde an Begegnungen mit Menschen hat ohne dabei zu aufdringlich zu sein. Je besser die vorhandene Basis ist, umso leichter können spezielle Fertigkeiten für die Therapiebegleithunde-Einsätze eingeübt werden.

Folgende Voraussetzungen erachten wir als wichtig:

  • Der Hund beherrscht die Grundsignale (Sitz, Platz, Bleib, usw.).
  • Der Hund geht an lockerer Leine mit seinem Besitzer oder einer Fremdperson.
  • Der Hund kann ohne zu knurren, ausdauerndes Bellen oder Angriffslust zu zeigen, andere Hunde treffen.
  • Der Hund verhält sich ruhig, wenn die Bezugsperson eine andere Person begrüßt, diese sich die Hände reichen und kurz plaudern.
  • Der Hund beleibt weitgehend ruhig, wenn ihn eine Fremdperson am Körper berührt und die Lefzen hebt.
  • Der Hund kann unerwartete Geräusche ertragen und zeigt sich dabei nur wenig ängstlich-verstört.
  • Der Hund zeigt keine aktiv aggressiven oder beschützerischen Reaktionen.
  • Der Hund kann aus Spielsituationen abgerufen werden.
  • Der Hund kann neben einem Gefährt (z.B. Einkaufswagen, Kinderwagen usw.) angeleint laufen.
  • Der Hund kann einige Minuten unangeleint sitzen oder liegen bleiben, wenn die Bezugsperson sich von ihm entfernt.
  • Für die Praxisphasen ist es wichtig, dass der Hund entspannt im Auto warten kann.

Während der Ausbildung können KEINE läufigen Hündinnen auf dem Trainingsgelände anwesend sein.

Gegen eine zusätzliche Gebühr von 50 Euro können Sie gerne an einer Verhaltensbeobachtung teilnehmen, um zu erfahren, ob ihr Hund sich prinzipiell für eine Ausbildung zum Therapiebegleithund eignet.